Orchester

Orchester der Vereinigten Bühnen Wien

Schon 1965 wurde das Orchester THEATER AN DER WIEN ins Leben gerufen und war in den Folgejahren ein Garant für die ständig wachsende Bedeutung Wiens als Musicalmetropole des deutschen Sprachraums. Das heutige Orchester der Vereinigten Bühnen Wien wurde dann im Jahr 1987 durch die Zusammenführung der Orchester Theater an der Wien und Raimund Theater gegründet. Es besteht heute aus 74 InstrumentalistInnen verschiedenster Genres, die sich während der vergangenen Jahrzehnte zu einem einheitlichen und vielbeachteten Klangkörper entwickelten. Das Aufgabengebiet des Orchesters umfasst allabendliche, erstklassige Aufführungen der Musicals in den VBW-Theatern und ist aufgrund seiner hohen Qualität auch im Jazz- und Bigband-Bereich tätig. Darüber hinaus hat es bei Filmmusik-Interpretationen sowie durch Mitwirkung bei Operetten und modernen Kammeropern wie auch zahlreichen Konzertreihen im In- und Ausland zu beeindrucken gewusst.

25-jähriges Orchesterjubiläum im Jahr 2012

Das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien mit Musikdirektor Koen Schoots, Copyright: Moritz Schell
Das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien mit Musikdirektor Koen Schoots, Copyright: Moritz Schell

Theater an der Wien

„MoMo & Mo(derne)“ charakterisiert den künstlerischen Schwerpunkt des Theater an der Wien: Neben Werken von Monteverdi bis Mozart liegt ein weiterer Akzent auf Werken des zeitgenössischen Musiktheaters.

Die erstklassige orchestrale Basis bilden das Radio-Symphonieorchester Wien, die Wiener Symphoniker, der Concentus Musicus und internationale Originalklang-Ensembles. Sie sorgen gemeinsam mit den etablierten und den kommenden Stars für exzellente Qualität von der ersten bis zur letzten Vorstellung.

Im Oktober 1900 präsentierten sich die Wiener Symphoniker unter ihrem damaligen Namen „Wiener Concertverein" erstmals der Öffentlichkeit, um die Wiener Philharmoniker, die primär im Opernbereich tätig waren, im Konzertbetrieb zu unterstützen. Seit 1946 ist die Mitwirkung als „Orchestra in Residence“ (und somit vorwiegend Opernorchester) bei den Bregenzer Festspielen Tradition. Am Pult der Wiener Symphoniker haben von Beginn an zahlreiche bedeutende Dirigentenpersönlichkeiten gestanden, darunter Wilhelm Furtwängler, Oswald Kabasta, Richard Strauss und Bruno Walter. Leonard Bernstein und Lorin Maazel haben mit den Symphonikern ihre Wien-Debüts gegeben. Die gemeinsame Arbeit mit den Chefdirigenten Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch formte das Orchester auf ganz besondere Weise. Georges Prêtre folgte als Erster Gastdirigent den Chefdirigenten Carlo Maria Giulini und Gennadij Roshdestvenskij, seit 1991 wirkte Rafael Frühbeck de Burgos als Chef der Wiener Symphoniker. 1997 nahm Vladimir Fedosejev diese Position ein, die im Oktober 2005 an Fabio Luisi übergeben wurde.

Das Radio-Symphonieorchester Wien ging 1969 aus dem Großen Orchester des Österreichischen Rundfunks hervor und profilierte sich seitdem als eines der vielseitigsten Orchester in Österreich. Seit der Gründung des RSO liegt der Schwerpunkt des Orchesters vor allem auf der Pflege der zeitgenössischen Musik. Seit 2002 ist Bertrand de Billy Chefdirigent des RSO Wien. Neben eigenen Konzertreihen im Musikverein und dem Konzerthaus in Wien tritt das Orchester regelmäßig bei den großen Festivals im In- und Ausland auf, wobei eine besonders enge Bindung an die Salzburger Festspiele und zum KlangBogen Wien besteht. Die ausgedehnte Tourneetätigkeit des RSO Wien führte das Orchester u. a. in die USA, nach Südamerika und Asien sowie in verschiedene europäische Länder. Unter der Leitung von Bertrand de Billy entstanden u. a. Einspielungen von Mozarts Le nozze di Figaro, Don Giovanni und Così fan tutte, Eugen d’Alberts Tiefland sowie eine CD mit französischer Orchestermusik.