Orchester
Mit seinen 85 Mitglieder, Damen und Herren aus 15 Nationen, aus den Bereichen Klassik, Jazz und Pop ist das Orchester der VBW unter seinem Musikalischen Direktor Koen Schoots eines der besten Orchester Österreichs. Als Musical- und Big Band-Orchester genießt es höchstes internationales Renommee.
Gegründet im Jahr 1987 mit Musikern aus dem THEATER AN DER WIEN und dem RAIMUND THEATER sowie dem Spezialensemble von CATS bespielt es heute allabendlich die Musicalhäuser RAIMUND THEATER und RONACHER.
Neben seiner Tätigkeit als Musicalorchester war es als Bigband und Begleitorchester für internationale Jazzgrößen wie Joe Zawinul und Toots Thielemans zu hören, erarbeitet CD-Aufnahmen mit Sir A. L. Webber, Sylvester Levay, Jim Steinman u.a. und spielte Orchesterkonzerte mit Opern- und Musicalwerken mit den Solisten Thomas Hampson, Jerry Hadley, Dawn Upshaw, sowie Katja und Arielle Labeque.
„MoMo & Mo(derne)“ charakterisiert den künstlerischen Schwerpunkt des Theater an der Wien: Neben Werken von Monteverdi bis Mozart liegt ein weiterer Akzent auf Werken des zeitgenössischen Musiktheaters.
Die erstklassige orchestrale Basis bilden das Radio-Symphonieorchester Wien, die Wiener Symphoniker, der Concentus Musicus und internationale Originalklang-Ensembles. Sie sorgen gemeinsam mit den etablierten und den kommenden Stars für exzellente Qualität von der ersten bis zur letzten Vorstellung.
Im Oktober 1900 präsentierten sich die Wiener Symphoniker unter ihrem damaligen Namen „Wiener Concertverein" erstmals der Öffentlichkeit, um die Wiener Philharmoniker, die primär im Opernbereich tätig waren, im Konzertbetrieb zu unterstützen. Seit 1946 ist die Mitwirkung als „Orchestra in Residence“ (und somit vorwiegend Opernorchester) bei den Bregenzer Festspielen Tradition. Am Pult der Wiener Symphoniker haben von Beginn an zahlreiche bedeutende Dirigentenpersönlichkeiten gestanden, darunter Wilhelm Furtwängler, Oswald Kabasta, Richard Strauss und Bruno Walter. Leonard Bernstein und Lorin Maazel haben mit den Symphonikern ihre Wien-Debüts gegeben. Die gemeinsame Arbeit mit den Chefdirigenten Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch formte das Orchester auf ganz besondere Weise. Georges Prêtre folgte als Erster Gastdirigent den Chefdirigenten Carlo Maria Giulini und Gennadij Roshdestvenskij, seit 1991 wirkte Rafael Frühbeck de Burgos als Chef der Wiener Symphoniker. 1997 nahm Vladimir Fedosejev diese Position ein, die im Oktober 2005 an Fabio Luisi übergeben wurde.
Das Radio-Symphonieorchester Wien ging 1969 aus dem Großen Orchester des Österreichischen Rundfunks hervor und profilierte sich seitdem als eines der vielseitigsten Orchester in Österreich. Seit der Gründung des RSO liegt der Schwerpunkt des Orchesters vor allem auf der Pflege der zeitgenössischen Musik. Seit 2002 ist Bertrand de Billy Chefdirigent des RSO Wien. Neben eigenen Konzertreihen im Musikverein und dem Konzerthaus in Wien tritt das Orchester regelmäßig bei den großen Festivals im In- und Ausland auf, wobei eine besonders enge Bindung an die Salzburger Festspiele und zum KlangBogen Wien besteht. Die ausgedehnte Tourneetätigkeit des RSO Wien führte das Orchester u. a. in die USA, nach Südamerika und Asien sowie in verschiedene europäische Länder. Unter der Leitung von Bertrand de Billy entstanden u. a. Einspielungen von Mozarts Le nozze di Figaro, Don Giovanni und Così fan tutte, Eugen d’Alberts Tiefland sowie eine CD mit französischer Orchestermusik.


